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Recherchieren im Frauenarchiv ausZeiten

Samstag, 25. März 2017

In Bochum gibt es seit 1995 das Frauenarchiv ausZeiten, in dem Zeitungsausschnitte, Bücher, Zeitschriften, Flyer, Plakate, Fotos und vieles mehr gesammelt werden. Alle diese Materialien haben mit der Geschichte von Frauen zu tun, mit Feminismus, mit Themen, die Frauen und Lesben über Jahrzehnte bewegt haben und heute bewegen – lokal und international.
An diesem Nachmittag erfahren Sie, wie Sie im Frauenarchiv Interessantes finden können. Eine Mitarbeiterin des Archivs stellt die Bestände vor und erklärt, wie Sie ein Plakat oder Flugblatt zu einem Thema suchen, z.B. für eine Hausarbeit. Oder Sie erfahren, was Sie zu den historischen Bochumer Frauen nachlesen können, die auf dem Frauenstadtrundgang vorgestellt werden. Sie können auch einfach nur die Arbeit eines Archivs kennen lernen.

Kursnummer 13031, für Frauen
Samstag, 25. März 2017, 14:00-17:15 Uhr
Frauenarchiv ausZeiten e.V., Herner Str. 266
12 Teilnehmerinnen, 7,- EUR, erm. 5,- EUR
Nur mit Anmeldung bei der VHS, Tel. 910-1555

 

 

Eine Veranstaltung In Kooperation mit der VHS Bochum

BOCHUMER STADTGESCHICHTE(N)

Eine Reise zum Kennenlernen von Bochum
für Flüchtlingsfrauen und Ehrenamtliche

Frauenarchiv ausZeiten e.V. und MIRA e.V. bieten gemeinsam eine Busrundfahrt zu wichtigen Punkten Bochums an, die über die Geschichte von Bochumer Frauen hinaus auch einen Einblick in die Angebote unserer Stadt ermöglichen. Linda Unger, die schon lange die „Frauenstadtrundgänge“ leitet, wird dabei Frauengeschichten erzählen. Für Übersetzungen ins Arabische, Kurdische und Englische ist gesorgt.

Einladen möchten wir Flüchtlingsfrauen und ihre ehrenamtlichen Patinnen, gemeinsam einen Vormittag die Stadt zu erkunden.

Mittwoch, 8. März 2017
9.30 Uhr bis ca. 13.30 Uhr
Treffpunkt: Glocke am Rathaus, Willy-Brandt-Platz 2-4, Bochum
Anmeldung erforderlich: Mira e.V. 0234/325 9176

Hanne Hieber

Hanne Hieber ist im November 2016 gestorben.
Wir trauern um eine leidenschaftliche Forscherin von Frauengeschichte, eine Denkerin, nie stromlinienförmig, gerne unangepaßt und bunt. Und sie war eine Vermittlerin, die die ersten Frauenstadtrundgänge für Dortmund entwickelte, die Vorträge hielt, Ausstellungen konzipierte und Bücher veröffentlichte.
Einen Teil ihres Vorlasses haben wir vor einigen Jahren von ihr entgegen genommen. Nun ist er zum Nachlass geworden, den wir ohne sie aufarbeiten müssen.

Ein Nachruf unter www.frauenruhrgeschichte.de