Frauen*geschichte bewahren, mit feministischem Blick auf die Gesellschaft Dokumente sammeln und für Forschung und Recherche bereitstellen – diese oft unsichtbare, aber unersetzliche Arbeit machen feministische Archive. In Dortmund waren in den letzten Jahrzehnten ganze vier solcher Einrichtungen aktiv, zwei davon sind es sogar bis heute.
Im Juli stellen sie sich im Zentrum Langer August in der Dortmunder Nordstadt vor, in dem unter anderem dieses Archiv (das Foto oben zeigt einige der Archivbestände) einquartiert ist:
Der Termin: 11. Juli 26, 15:00 – 17:00 Uhr, Café im Langen August, Braunschweiger Str. 22, 44145 Dortmund
Zeitzeuginnen* und Aktive aus dem Archiv zur neuen Frauenbewegung (TU Dortmund)
dem Archiv des Rhein-Ruhr Instituts für Frauenforschung
dem Archiv Frauen Planen Bauen von FOPA e. V.
und (last not least) dem Frauen*-Internationalismus-Archiv
berichten über Anfänge, Entwicklungen, Inhalte, politische Arbeit, beantworten eure Fragen und zeigen: Kulturelles Gedächtnis braucht die Perspektiven sozialer Bewegungen, um Anstöße für notwendige gesellschaftliche Veränderungen zu geben.
Gitta Büchner liest die Kurzgeschichte „Wahre Leidenschaft“.
Außerdem habt ihr zwischendurch die Möglichkeit, euch die Räume des Frauen*-Internationalismus-Archivs anzusehen.
Die Vorstellung der Archive findet im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zur feministischen Archivgeschichte in Westfalen anlässlich des 30. Jubiläums des Bochumer Archivs ausZeiten statt. Die Veranstaltung ist offen für alle Geschlechter – ihr seid alle herzlich willkommen! Wenn ihr euch vorher anmelden möchtet, damit wir einen ungefähren Überblick bekommen, schreibt an: unger@auszeiten-frauenarchiv.de